„Freuen Sie sich. Morgen regnet’s!“

Radiomachen in Afrika. Ein Praktikumsbericht aus Namibia.
Gastartikel von Till Kohlwes

Seit ich zehn bin, habe ich den Traum Radiomoderator zu werden. Als Kind saß ich meist am Samstagnachmittag vor dem Radio und hörte die Bundesliga Konferenz. Henry Vogt kommentierte die Werder Bremen Spiele live auf bremeneins. Ich war einfach nur fasziniert. Und egal wer mich fragte: „Till, was möchtest Du mal werden?“ Meine Antwort lautete: „Radiomoderator“. Und Überraschung: Ein Ausflug nach Namibia hat mich diesem Traum näher gebracht. Weiterlesen

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Richtig und doch falsch.

Warum korrekte Begriffe im Radio nicht immer helfen.

Was ist ein „Poller“?
Halt! Stopp! Nicht googeln. Nur kurz nachdenken.

Also: Was ist ein Poller? Wofür ist der gut? Wo habt Ihr schon mal einen gesehen? Und – ganz wichtig: Wie sieht so ein Poller aus? Nachgedacht? Gut.

Und jetzt: Vergesst das Wort. Streicht es aus Eurem Radio-Wortschatz.
Es ist – wie viele andere (Fach)Begriffe – für Hörfunker überflüssig. Meistens jedenfalls. Warum, hab ich jüngst mit einer jungen Radiokollegin erlebt. Weiterlesen

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Geschützt: Seminar „Visual Radio“ – ARD.ZDFmedienakademie – Infos/Material

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Radio im Umbruch

Warum ich trotz Konkurrenz große Chancen fürs Radio sehe, mir mehr Kritik daran wünsche und auch 90-Sekünder für richtig und wichtig halte.
Mein Interview zum Weltradiotag bei Quotenmeter.de. Es war mir eine Freude.

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Wieviel Audio-Technik darf sein? –
Eine Umfrage und ihre Ergebnisse

Adobe hat im November 2016 ein neues Tool vorgestellt, mit dem sich Audiomaterial bearbeiten und verändern lässt. Es heißt VoCo und ist noch in der Entwicklung. Wann genau es auf den Markt kommt, ist noch nicht bekannt. Dennoch hat allein schon die Vorstellung des Projekts einen kleinen Hype ausgelöst.

Denn das Programm braucht nach Angaben von Adobe 20 Minuten Stimmmaterial. Dann kann es beliebige Texte mit dieser Stimme sprechen. Auch im Radio könnte es künftig zum Einsatz kommen. Aber soll es auch?

In einer Online-Umfrage habe ich Mitte November einige Szenarien vorgestellt und gefragt: Was davon ist ethisch vertretbar? Was nicht? Was könnte wie auf HörerInnen wirken?

Die Antworten waren überraschend eindeutig: Weiterlesen

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Transkribieren leicht gemacht.

Wie künstliche Intelligenz das Radiomachen verändert.

Thomas Reintjes hat immer gestaunt über Kollegen, die ihre Interviews transkribieren. Ihm war das zu aufwändig. Er selbst transkribierte meist nur die Töne, die er tatsächlich benutzte. Statt mit Text arbeitete er fast ausschließlich mit Audio-Clips. Bei komplexen Projekten hatte er deshalb manchmal Mühe, den Überblick zu behalten – so ganz ohne Volltextsuche für sein Archiv.

via GIPHY

Doch jetzt zeichnen sich Lösungen ab, die Text- und Audio-Arbeit miteinander verbinden, und dabei vieles einfacher und effizienter machen.

In den vergangenen Monaten jedenfalls hat Thomas Reintjes einige neue Programme und Angebote ausprobiert und ist überzeugt: „Diese Werkzeuge werden die Art und Weise wie wir Radio machen verändern.“

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Wieviel Audio-Technik darf sein? –
Eine Umfrage

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O-Töne herstellen? Geht jetzt!

Warum mir das neue Audio-Tool von Adobe Angst macht,
es dringend Bewusstsein, Regeln und Sanktionen dafür braucht
und ich eine Wette gestartet habe, die ich gerne verlieren möchte.

Sie ist da: die perfekte Audio-Manipulationsmaschine, mit der man anderen beliebige Worte in den Mund legen kann. Eine Maschine, die gerade mal 20 Minuten Stimmmaterial braucht und schwups! kann sie mit dieser Stimme sprechen. Man muss nur eintippen, was sie sagen soll.

Die Präsentation am 4. November 2016:
Faszinierend.
Erschreckend.
Und mit massiven Folgen für unser Radiohandwerk, wie ich glaube.

Denn ab sofort ist nicht nur jede Moderatorin, jeder Reporter, jede Interviewpartnerin, die mal irgendwo mehr als 20 Minuten Stimme veröffentlicht hat, Manipulationen preis gegeben. Nein. Wir Radiomacher selbst werden uns ab jetzt permanent der Manipulation bezichtigen lassen müssen. Und ein paar von uns werden vermutlich schon bald ihre Jobs verlieren. Weiterlesen

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Gespräch auf Umwegen

Wie man Interviews via WhatsApp ins Radio bekommt.
Ein Beispiel mit Anleitung von Tobias Gasser.

Wir haben für die die Sendung „Echo der Zeit“ im Schweizer Rundfunk jüngst das erste Whatsapp-Interview gesendet.

WhatsApp Interview SRF HandyshotDetailAber wie ist es enstanden? Antwort: Mit Mühen. Und Umwegen.
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Radiolesefundstück 2

Die Radioweltmeisterschaft von 1954

Ich höre viel. Aber ich lese auch viel. Auch Romane, Reiseberichte, Schöngeistiges. Und immer dann, wenn mir beim Lesen unerwartet das Radio unter kommt, freu ich mich. Vor allem, wenn es in der Literatur gelobt wird. Fühlt sich dann immer an wie n 50 Cent-Stück, dass jemand versehentlich im Parkscheinautomat hat liegen lassen. Juhu!

Und was macht man mit solchen 50 Cent-Stücken? Idealerweise wirft man sie in eine Spardose. Eben. Deshalb sammle ich meine Radiolesefundstücke. Hier im Blog. Teil 2 sind 50 Cent von Friedrich Christian Delius, der eine bewegende Erzählung über die Radioweltmeisterschaft von 1954 geschrieben hat..pardon…Fußballweltmeisterschaft natürlich. Ein Genuss für ⚽hren, Herz und Bauch. Wundervoll.

Delius Der Sonntag, an dem ich Weltmeister wurde
Und? Irgendwelche Tipps, wo noch 50 Cent-Stücke für mich liegen?
Lasst es mich wissen!

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Mikro hinhalten reicht nicht. (Teil 3)

7 Tipps für gute Aufnahmen bei Großereignissen.

(Gute) O-Töne sammeln ist anspruchsvoller als man denkt. Vor allem, wenn man als Reporterin von großen Veranstaltungen berichtet. Von Demos, Podiumsdiskussionen, Bürgerversammlungen, Vorträgen. Wer da unvorbereitet hingeht, bringt meist wenig brauchbare O-Töne heim. Meine Erfahrungen, meine Tipps:

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Radionachrichten und Rhabarber-Limo

Warum ich die Diskussionen über die angeblichen Live-Nachrichten beim WDR unsäglich finde.

Es gibt Diskussionen, die treiben mich in den Wahnsinn. Die über die neuen WDR-Radionachrichten zum Beispiel, die neuerdings zum größten Teil erst aufgezeichnet und bis zu anderthalb Minuten später gesendet werden.

WDR-TimeWarp-fair-radioWas mich daran nervt, sind all die Rechtfertigungsversuche, warum es doch ok und nicht weiter schlimm ist, Nachrichten zeitversetzt zu senden. All die verzweifelten Behauptungen des WDR, dass alles nach wie vor live sei.

Das kommt mir vor wie der Getränkehersteller, der seinen Kunden mit Hingabe erklärt, warum seine Rhabarber-Limo Rhabarber-Limo heißt, obwohl kein Rhabarber drin ist!

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Die Audiowelle machen…

Wie man ein Audio sichtbar macht. Ohne Adobe After Effects.
Eine Versuch mit iMovie/Mac OS.

Ein Gastbeitrag von Tobias Gasser.

Ich glaube, das Geheimnis eines schönen Audiogramms liegt in der bewegten Wellenform. Wie von Sandra Müller schön auf den Punkt gebracht: die Wellenform signalisiert, es ist Radio – und doch bietet sie einen Reiz fürs Auge.

Clammr macht das toll. Aber manchmal möchte man solche O-Töne zum Klicken selbst produzieren – ohne Clammr-Logo in der rechten Ecke unten.

Mit After Effects produziert man tolle Kurz-Audiohörstücke. BR24 machen das beispielhaft vor. Aber After Effects ist teuer. Über 20 Franken bzw.  24 Euro monatlich. Das leisten sich Redaktionen, nicht freie Hörfunkerinnen und Hörfunker.

Diese Anleitung hier ist eine DIY-Lösung. Zugegeben: Es sieht nicht so fancy aus, wie wenn es aus der Adobe-Küche kommt. Okay, der Aufwand ist etwas gross, der Arbeitsablauf ist etwas kompliziert. Aber mit eine bisschen Routine wird man jedes Mal besser. Weiterlesen

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Radio: Sichtbar. Teilbar. Endlich.

Neue Versuche, Audio ins Netz zu bringen. Plötzlich geht was.

Da schwärme ich seit ewigen Zeiten vom „Radio für die Augen„, werbe für visualisierte Audio-Higlights im Netz und komme mir vor wie die Ruferin in der Wüste und dann das:

Die Nachrichtenplattform BR24 hat einen Radio-O-TON bebildert und via Twitter und Facebook  ins Netz gebracht. Auf geniale Art, wie ich finde. Und was ein Glück: Die Macher bei BR24 sind nicht die einzigen, die gerade versuchen, Audios mit mehr Wumms ins Netz zu bringen. Es gibt gleich ein paar neue Tools und Ideen.  Weiterlesen

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Radiolesefundstück 1

Leben = Radiohören

Ich höre viel. Aber ich lese auch viel. Auch Romane, Reiseberichte, Schöngeistiges. Und immer dann, wenn mir beim Lesen unerwartet das Radio unter kommt, freu ich mich. Vor allem, wenn es in der Literatur gelobt wird. Fühlt sich dann immer an wie n 50 Cent-Stück, dass jemand versehentlich im Parkscheinautomat hat liegen lassen. Juhu!

Und was macht man mit solchen 50 Cent-Stücken? Idealerweise wirft man sie in eine Spardose. Eben. Ab jetzt sammle ich meine Radiolesefundstücke. Hier im Blog. Teil 1 sind 50 Cent von heute Morgen und Meike Winnemuth:

Leben = Radiohören Winnemuth
Und? Irgendwelche Tipps, wo noch 50 Cent-Stücke für mich liegen?
Lasst es mich wissen!

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